Richtung auf einen Blick
Die als „Shock and Kill“ bezeichneten Strategien wollen latente Proviren sichtbar machen und infizierte Zellen anschließend beseitigen. Da Latenzumkehr allein das intakte Reservoir nicht zuverlässig verkleinert, konzentriert sich die Forschung zunehmend auf Kombinationen.
Was die Evidenz bereits belegt
- Das Reservoir ist zwischen Zellen und Geweben biologisch heterogen.
- Virale Transkription kann ausgelöst werden, ohne die provirustragende Zelle zu entfernen.
- Reservoirtests müssen defekte von replikationsfähigen Proviren unterscheiden.
Entscheidende nächste Forschungsfragen
Grenzen und verantwortliche Einordnung
Was diese Richtung noch nicht beweist
Die Veränderung eines einzelnen Reservoirtests beweist keine Remission. Toxizität, Gewebepenetration und unvollständige Immunbeseitigung bleiben zentrale Hindernisse.
Entwicklungspfad
| Entscheidung | Benötigte Evidenz |
|---|---|
| Bedeutung und Umfang | Definition, Mechanismus, vorgesehene Nutzung und unzulässige Schlussfolgerungen. |
| Population und Geltungsbereich | Alter, Geschlecht, Region, HIV-Subtyp, klinischer Kontext und herausgebende Stelle. |
| Ergebnis | Klinischer, virologischer, diagnostischer, gesundheitspolitischer oder umsetzungsbezogener Endpunkt mit Nachbeobachtung. |
| Herkunft | Originalquelle, Kennung, Fassung, Finanzierung, Konflikte, Abrufdatum und Prüfung. |
Hauptquellen
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NIH Strategic Plan for HIV and HIV-Related Research, updated 2025NIH Office of AIDS Research · Forschungsstrategie
↗02TGF-β blockade reverses SIV latency and decreases reservoirs in vivoNature Communications · Primärforschung
↗03ClinicalTrials.gov HIV study registryU.S. National Library of Medicine · Register
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